ÖBB Wien Station Südtiroler Platz

Generalinstandsetzung und barrierefreier Umbau im Zuge des Neubaus des Hauptbahnhofs

Im Zuge der Errichtung des Hauptbahnhofs Wien wird die bestehende Verkehrsstation Südtiroler Platz modernisiert. Kernstück des Projekts ist der barrierefreie Anschluss des Hauptbahnhofs an die U1-Station „Hauptbahnhof / Südtiroler Platz“ durch eine neue ca. 130 m lange, unterirdische Fußgängerpassage, die schräg unterhalb der S-Bahn, der Straßenbahnlinie 18 und der Gürtelfahrbahn verläuft.

Zwischen den Unterquerungen der verschiedenen Verkehrsträger und im Anschlussbereich zum Hauptbahnhof sind bis zu 13 m tiefe Schächte zum Umsteigen und zum Verlassen des Bauwerks angeordnet. Die Baugrubenumschließungen der Schächte bestehen aus aufgelösten Bohrpfahlwänden.

In der bestehenden S-Bahn-Station werden aus brandschutztechnischen Gründen die Deckenträger getauscht. Zudem wird die Station um ca. 90 m verlängert, um eine für den modernen Zugbetrieb erforderliche Bahnsteiglänge von 210 m zu erhalten. Dazu wird der ca. 8,3 m breite, bestehende Streckentunnel abgebrochen und durch ein ca. 17,0 m breites Stationsbauwerk ersetzt.

Im bestehenden Verkehrsbauwerk werden Betriebsräume und Lüftungsanlagen integriert.

Alle Arbeiten finden bis auf kurze Gleissperren der S-Bahn und der Straßenbahn während des laufenden Betriebs statt.

Die Bearbeitung des Projektteils „Verkehrsbauwerk Südtiroler Platz“ erfolgt in Alleinverantwortung (Architektur: Büro Zechner & Zechner ZT GmbH, Architektengruppe U-Bahn und Albert Wimmer ZT GmbH). Das Gesamtprojekt „Wien Hauptbahnhof“ wird von der Arbeitsgemeinschaft „Wiener Team“ der Ingenieurbüros Wernerconsult, ISP, Tecton Consult Engineering, Stoik und Pistecky erbracht.

Projektdaten

Auftraggeber: ÖBB Infrastruktur AG, Wiener Linien GmbH & Co KG

Ort: Wien 10. Bezirk, Österreich

Leistungen: Ausführungsprojekt, statisch-konstruktive Bearbeitung; Bauphysik

Bearbeitungszeitraum: 2007 - 2013

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